... zur Person - Heinz-Detlef Scheer
Fakten
Geboren in Bremen 1957
1976
Abitur in Bremen
1976 – 1978
Zivildienst in der Jugendherberge Inzmühlen
1878 – 1980
Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann in Bremen
1980 – 1986
Studium der Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel
1986 – 1990
Schulungsreferent für Führungskräfteentwicklung Vereinte Versicherungen in München
1987 – 1988
Weiterbildung zum Systemischen Berater bei Prof. Dr, Uwe Grau, Systemische Beratergruppe Kiel
1991- heute
freiberuflich/selbstständig von Bremen aus
1997
gemeinsam mit Gretel Sattler Gründung der Buchhandlung Sattler
2000
Gründung der Scheer consulting GmbH
Persönliches
Eigentlich wollte ich gleichzeitig mit dem Abitur die Privatmusik-lehrerprüfung ablegen. Ich spielte Cello und wollte Berufs-musiker werden. Nebenbei habe ich in Rockbands Elektrobass gespielt. Nach vier Semestern am Konservatorium war es soweit: eine Verletzung, die ich mir beim Mopedbasteln zuzog, verhinderte meine Karriere als Cellist und ließ mich mit einer großen Frage allein: „Was soll/kann man außer Musik beruflich eigentlich sonst noch tun?“.
Ich fand so schnell gar keine Antwort und deswegen machte ich erst einmal Zivildienst als Vizihilfsherbergsvater. Dabei habe ich viel gelernt, denn der Herbergsvater war Malermeister von Beruf und ich konnte nach diversen Jobs auf dem Bau als Hilfsarbeiter, Betonmischer, Entschaler, in der Abrisskolonne, als Aushilfsflickmaurer usw. eine weitere „linke Hand ablegen“. Aber eine Berufentscheidung kam nicht zustande.
Nach dem Zivildienst lernte ich dann bei einer guten alten Traditionsfirma in Bremen (C.Melchers und Co.) Groß- und Außenhandelskaufmann. Die Ausbildung war spannend, das Unternehmen hat mich immer wieder beeindruckt, ich bekam ein tolles Angebot nach der Lehrzeit, aber …
Inzwischen hatte ich vom Psychologiestudium berichtet bekommen und war tatsächlich begeistert: Das Interesse ließ mich nicht mehr los und ich habe es bis heute nicht bereut. Dabei hilft mir noch heute, dass ich in vielen verschiedenen Branchen gejobbt hatte und meine Lehre gemacht hatte. Ich konnte schon als Kind und Jugendlicher eine gewisse Affinität zu Unternehmen und praktischen Alltagsfragen, die sich für die Beschäftigten ergeben, nicht leugnen.
Dass meine erste „richtige Anstellung“ ausgerechnet bei einer Versicherung sein würde, konnte ich nicht ahnen. Aber auch das bereue ich keinesfalls. Ich konnte Weiterbildung betreiben fast wie ich wollte, ich habe eine große Organisation auf fast allen Hierarchiestufen kennengelernt und mir waren die Probleme der Menschen, die die Organisation ausmachen, schnell vertraut.
Trotzdem machte ich mich 1991 selbständig. Ich wollte einfach mehr kennenlernen und eigentlich auch in Kiel ein wissen-schaftliches Thema verfolgen. Im Grunde ist dieses daran gescheitert, dass ich von Anfang an so viele Aufträge bekam, dass ich gar keine Zeit mehr fand für andere Beschäftigungen nebenher. Zunächst habe ich das durchaus bedauert, mich abernatürlich gleichzeitig über den Erfolg als Trainer und Coach gefreut.
Ich arbeite seit 1991 selbstständig als Trainer und Coach für Führungskräfte und Spezialisten in verschiedenen Unter-nehmen. Ich mache Teamtrainings und begleite Teament-wicklungen von (Projekt)Teams, denen die Zusammenarbeit aus welchen Gründen auch immer schwer geworden ist. Gemeinsam mit einem Kollegen, einem Ingenieur und ehemaligen Manager und Projektexperten arbeite ich im Rahmen des VDI in der Projektleiterausbildung. Ich habe mehrere seit Jahren im Einsatz befindliche verhaltens-gesteuerte Planspiele für Führungs- und Teamtraining geschrieben.
Heute, über zwanzig Jahre später, mag ich meine Arbeit immer noch, weil sie sich ständig wandelt. Abgesehen davon, dass in den letzten ca. 8 Jahren immer mehr die Beschäftigung mit Hochbegabten dazugekommen ist, habe ich in diverse Unter-nehmen der Großindustrie und der KMU Erfahrungen sammeln können. Das kommt meinen Kunden – auch den Hochbegabten - natürlich zu gute.